Hast Du Lust, Einfluss zu nehmen?

Ein Artikel speziell fu00fcr Frauen ud83dude0a u2013 Mu00e4nner du00fcrfen ihn auch lesen.

In fru00fcheren Zeiten gab es die Sichtweise, dass eine Frau im Geschu00e4ftsleben sich u201enormalu201c verhalten soll, um erfolgreich zu sein. Fru00fchere Zeiten? Wann war das, wirst du jetzt vielleicht denken.

Na ja, als ich in eine Fu00fchrungsrolle kam, war ich Ende 20. Also gute dreiu00dfig Jahre her. Was bedeutete das u2013 damals u2013 u201enormalu201c? Normal sein war, in u00dcbereinstimmung mit anderen zu sein. Sich als Frau so zu verhalten, wie es Mu00e4nner im Business pflegen. Ku00e4mpfen, argumentieren, logische Sachzwu00e4nge anfu00fchren, wenn etwas zu veru00e4ndern war. Zahlen, Daten, Fakten, u00f6konomische Beweggru00fcnde als einzige Entscheidungsgrundlage. Sachlich bleiben, selbst wenn sich die Faust in der Tasche ballt. Ist das heute eigentlich anders? Dunkle Hosenanzu00fcge tragen, nicht zu stark geschminkt sein, dezente Fingernu00e4gel haben.

Angepasst oder frei?

War ich damals angepasst? Ja und nein. Das ja steht fu00fcr das Ku00e4mpfen und Argumentieren. Das hatte ich als junge Frau, die sich durchsetzen wollte, schnell erfasst. Es war mu00fchsam, kostete Kraft und machte u00fcberhaupt keinen Spau00df. Gelang es mir? Ja. Doch es war keine Erfu00fcllung, selbst wenn sich der Erfolg einstellte.

Das nein steht fu00fcr, keine Hosenanzu00fcge, sondern lange, enge Ru00f6cke, high heels, auffu00e4llige Farbkombinationen, gerne Schmuck, Schminke und langes, offenes Haar. An dieser Stelle war es mir egal, was andere dachten. Ich fu00fchlte mich in meiner gewu00e4hlten Garderobe sexy und wohl. Und wenn das fu00fcr Andere nicht passend war, so what?

Ich brachte also eine Kombination in das Business, das einige etwas verstu00f6rend empfanden, andere jedoch neugierig machten und daher auch eine fruchtbare Zusammenarbeit mu00f6glich wurde.

Neue Mu00f6glichkeiten

Die Zeiten haben sich geu00e4ndert. Glu00fccklicherweise. Was wu00e4re, wenn heute eine Frau viel erfolgreicher mit ihrer Natu00fcrlichkeit und ihrem ganz eigenen Stil sein ku00f6nnte, als jemals zuvor?u00a0 Wie wu00fcrde sich das Leben veru00e4ndern, wenn FRAU ihre Power in einer so anderen Weise benutzt, das Business und Erfolg viel mehr mit Freude, Spau00df und Leichtigkeit zu tun hat, als man es sich erlaubt, u00fcberhaupt vorzustellen? Ist jetzt die Zeit, Zeit fu00fcr dich, liebe Leserin und auch Leser, etwas Grundsu00e4tzliches zu veru00e4ndern?

Die Veru00e4nderung der Sichtweise

Die Intensitu00e4t oder Mu00f6glichkeit, Andere zu beeinflussen hu00e4ngt weitestgehend davon ab, wie du u00fcber dich selbst denkst. Vielleicht hast du viele Ansichten u00fcber Einflussnahme oder die Art und Weise wie man ein Geschu00e4ft betreibt oder in einem Unternehmen agiert, die du dir selbst noch gar nicht bewusst gemacht hast. Diese u201eunbekanntenu201c oder u201eunbewusstenu201c Sichtweisen sind die Ursache von sogenannten Problemen.

Hier hast du jetzt die Mu00f6glichkeit, zu erkennen, dass es viele verschiedene Sichtweisen gibt, die Welt anzusehen. Und vielleicht gibt es einen Weg, etwas in deinem Leben in eine vu00f6llig andere Richtung zu bringen, wenn du beginnst, das u201eNormaleu201c mal von einer ganz anderen Perspektive aus zu betrachten. Um heraus zu finden, was es bedeutet, schreibe doch mal deine Antworten auf folgende drei Fragen auf:

  • Was bedeutet u201eBusinessu201c, oder Geschu00e4ft / Unternehmen fu00fcr mich?
  • Was bedeutet Einflussnahme fu00fcr mich?
  • Was sagen andere, was ich machen oder nicht machen sollte u2013 als Frau im Beruf u2013 oder generell?

Welche Definitionen wu00e4hlst du?

Wie definierst du dich? Definierst du dich als eine hart arbeitende Frau? Als fleiu00dfige Biene? Als absolut zuverlu00e4ssige Perfektionistin? Als Mutter der Kompanie? Als Fels in der Brandung? Was fu00e4llt dir noch dazu ein?

Was wu00e4re, wenn du dich stattdessen als eine fru00f6hliche, kreative Persu00f6nlichkeit bezeichnen wu00fcrdest? Und am besten, lass auch diese Bezeichnung weg. Was wu00e4re, wenn du einfach von dir sagen ku00f6nntest: ich lebe ein wunderbares Leben.

Lass das doch mal auf dich wirken.

Hu00e4ttest du ein schlechtes Gewissen, wenn du an einem u201enormalenu201c Wochentag u2013 da haben wir es schon wieder! u2013 etwas fu00fcr dich selbst tun wu00fcrdest? Was wu00e4re, wenn genau das, dich um dich selbst ku00fcmmern, dir etwas Gutes tun, genau das ist, was dir eine Ausstrahlung gibt, der niemand widerstehen kann?

Was wu00fcrde sich u00e4ndern, wenn du alles, was du bisher u00fcber Geschu00e4ft und Einflussnahme gedacht hast, genau das Gegenteil wu00e4re? Wenn alles, wie es im Augenblick erscheint, nicht relevant ist und genau andersherum wu00e4re? Was ku00f6nnte dann mu00f6glich sein?

Wenn du Lust hast, dann schreib genau das Gegenteil von dem auf, was du vorher geschrieben hast. Was wu00e4re es dann? Oder was wu00e4re etwas ganz anderes?

Wie wu00fcrde ein Meeting fu00fcr dich verlaufen, wenn du nicht mit anderen ku00e4mpfen mu00fcsstest, um sie oder das Ergebnis zu beeinflussen? Was wu00fcrde eine Pru00e4sentation oder eine Verhandlung fu00fcr dich bedeuten, wenn du wu00fcsstest, dass du nicht hart oder stark, sondern entspannt und freundlich sein ku00f6nntest? So richtig entspannt mit einem grou00dfen u00dcberblick? Stell dir mal fu00fcr einen kurzen Moment einen Fluss vor. Was macht Wasser? Es hat die Fu00e4higkeit, einen Berg sukzessive und kontinuierlich abzutragen, verschwinden zu lassen. Das Wasserelement ist das kru00e4ftigste Element, das wir hier auf unserer Erde haben. Du kannst dich damit verbinden und es fu00fcr dich nutzen!

(Hier ist ein Link zu u00dcbungen, die dich mit dem Wasser, mit anderen Elementen und allem um dich herum verbinden.)

Willens sein, alles zu empfangen

Speziell wir Frauen haben eine sogenannte angeborene Fu00e4higkeit, zu empfangen. Leider nutzen wir es nur noch sporadisch, eher weniger und unbewusst. Sehr oft existiert daru00fcber hinaus auch noch die Meinung, dass man sich selbst vor Anderen, vor dem Umfeld schu00fctzen muss. Das habe ich gerade ku00fcrzlich in einem Artikel als Hinweis zum Aufbau von Selbstbewusstsein gelesen. u201eGrenzen Sie sich abu201c, hieu00df es da. Na so. Sorry. Das ist genau wieder das Alte, das u201eNormaleu201c. Genau durch diese Haltung verlieren wir die Fu00e4higkeit und die Bereitschaft, alles zu empfangen. Wir laufen durch die Gegend wie amputierte Zombies, nicht fu00e4hig, mehr an uns ran zu lassen, als wir fu00fcr uns mit u201egutu201c definiert haben. Alles was nicht in diesen engen Korridor passt, wird ausgegrenzt.

Sollte jedoch mit u201egrenzen Sie sich abu201c gemeint sein, sei DU SELBST und stehe zu dir, dann sieht die Welt doch anders aus. Dann gibt es keine Grenze.

Dann bedeutet, alles zu empfangen, die Wahrnehmung in einer solchen Dimension auszudehnen, dass du weiu00dft, was du weiu00dft, ohne es kognitiv zu wissen. Es bedeutet, mit allem um dich herum so verbunden zu sein, dass du in Sekundenbruchteilen erkennst, was gerade passiert und wie du deine Haltung, deine Verhandlung, deine Ansage veru00e4ndern musst. Wie kannst du dich also wieder mit dieser Fu00e4higkeit und der Wahrnehmung dessen, was um dich herum geschieht, verbinden? Hier sind drei Punkte:

  • Barrieren runter

Du brauchst keinen Schutz. Alles ist Energie. Das gesprochene Wort, die Ku00f6rpersprache, die Gedanken u2013 alles ist Energie. Nur die Definition, was es fu00fcr dich bedeutet, macht es zu gut und schlecht. Deine Barrieren, deine Abgrenzung ist auch Energie. Du kannst sie dir wie eine Mauer um dich herum vorstellen, oder gar manchmal auch spu00fcren.

Wenn du die Barrieren herunterlu00e4sst, kannst du plu00f6tzlich spu00fcren, welcher Raum um dich herum da ist. Mit diesem Raum hast du einen komplett anderen Zugang zu Informationen u00fcber deinen Partner, deine Kollegen, deine Mitarbeiter, deine Kinder, deine Kunden.

Du spu00fcrst plu00f6tzlich, was sie nehmen ku00f6nnen und was nicht. Also welche Aussagen sie annehmen ku00f6nnen, wo sie in Widerstand gehen wu00fcrden und vieles mehr. Dadurch kannst du das, was du mu00f6chtest, auf eine Art und Weise ausdru00fccken, die so ankommt, dass du tatsu00e4chlich erreichst, was du mu00f6chtest. Und manchmal noch viel mehr, als du dir vorgestellt hast.

  • Vergiss deine Erwartungen

Jedes Mal, wenn du eine bestimmte Vorstellung hast, was passieren muss und was keinesfalls passieren darf, dann verrennst du dich in deine eigene Illusion. Gewu00f6hne dir an, mit der Situation einfach zu sein, die gerade da ist, so, wie sie sich zeigt. Mache nicht mehr daraus, indem du etwas u00fcbertreibst. Reduziere es nicht, indem du etwas einfach wegwischst. Ignoriere es nicht, denn dadurch brauchst du Energie, um es zu u00fcberdecken. Sei einfach mit dem was ist. Nimm das wahr. Und dann agiere aufgrund deiner Wahrnehmung im Hier und Jetzt. Das ist der pragmatische Weg, andere zu beeinflussen.

  • Keine Bewertungen

Jede Bewertung ist nicht nur eine Limitierung, sondern sie tu00f6tet auch alle weiteren Mu00f6glichkeiten. Wenn du bewertest, dann verharrst du in einer inhaltlichen Realitu00e4t. Es ist dann bereits schon fixiert, ob du gewinnst oder verlierst, ob du hinein

passt oder ob du davon profitierst.

Sehr viele Menschen sind in dieser Bewertungs-Realitu00e4t. Dadurch ku00f6nnen wir sie im Augenblick auch noch nicht u00fcberwinden oder gar ganz los werden. Es ist jedes Mal das Gefangensein in dieser Kontext-Realitu00e4t wenn jemand sagt: u201eich kann das nichtu201c, oder u201edas haben wir schon mal probiert und es funktionierte nichtu201c. Die Herausforderung ist, dass du das einfach nur siehst oder hu00f6rst, aber nicht selbst darin lebst, es nicht fu00fcr dich als real akzeptierst.

Bewertungen sind immer mit der Vergangenheit verknu00fcpft, denn sie ku00f6nnen nur existieren, wenn du etwas mit etwas vergleichst. So hu00e4ngen viele Unternehmen beispielsweise an der sogenannten Benchmark ihrer Branche, richten sich danach, ku00e4mpfen darum, bei den oberen 10% oder gar 2% mitzuspielen und vergessen daru00fcber, ihre Einzigartigkeit zu entwickeln.

Wenn du selbst keine Bewertungen machst, weder innerlich noch sie aussprichst, dann beeinflusst du dein Umfeld in einem so grou00dfen Mau00dfe, das du nicht fu00fcr mu00f6glich hu00e4ltst.

Ohne Bewertung sein bedeutet, alle Mu00f6glichkeiten zur Verfu00fcgung zu haben.

In der Frage leben

Fragen sind der Schlu00fcssel, andere zu beeinflussen. Jede Frage u00f6ffnet den Zugang zu neuen Mu00f6glichkeiten. Mehr Mu00f6glichkeiten ergeben eine gru00f6u00dfere Bandbreite, etwas zu wu00e4hlen. Je mehr Wahlmu00f6glichkeit du hast, desto mehr Wahrnehmung u00f6ffnet sich, was wiederum zu weiteren, neuen Mu00f6glichkeiten fu00fchrt. Wenn du also mit einer herausfordernden Situation konfrontiert bist, werde neugierig, und stelle offene, verru00fcckte Fragen. Am besten ist es, bereits jetzt damit zu beginnen und nicht zu warten, bis du in einer schwierigen Situation bist. Das Fragen kultivieren, so dass es dir in Fleisch und Blut u00fcbergeht, wu00e4re eine Mu00f6glichkeit.

In der Frage leben bedeutet, du stellst dir selbst und anderen stu00e4ndig folgende, oder u00e4hnliche Fragen:

  • u201eWas sind hier die Mu00f6glichkeiten, die wir noch nicht in Betracht gezogen haben?u201c

Mit dieser Frage habe ich u00fcbrigens in einem Vorstandsmeeting den Impuls gesetzt, dass bezu00fcglich einer Umstrukturierung eine vollkommen andere Vorgehensweise durchgefu00fchrt wurde, als geplant. Dadurch konnte verhindert werden, dass eine Fu00fchrungskraft ihre Funktion verlor und die Unsicherheit im Unternehmen ausgeru00e4umt wurde. Ohne Geld auszugeben oder andere Klimmzu00fcge zu machen. Kannst du dir vorstellen, was das bedeutet?

  • u201eWelche Wahlen haben wir?u201c
  • u201eWas muss sofort veru00e4ndert werden?u201c
  • u201eWas sollten wir zur Verfu00fcgung stellen oder einfu00fchren?u201c

Und ersetze deine eigenen negativen oder unproduktiven Gedanken durch:

  • u201eWas gebe ich vor, nicht zu wissen u00fcber u2026?u201c
  • u201eWas braucht es, dass XYZu2026 passiert?u201c
  • u201eWas kann noch besseres kommen?u201c oder u201eWie wirdu00b4s noch besser?u201c
  • u201eWas ist sonst noch mu00f6glich?u201c

Stelle diese Frage, wenn sich etwas nicht so realisiert hat, wie du es wu00fcnschst. Und auch, wenn etwas eingetreten ist, genau so wie du es wolltest. Denn dann wird auch das, was fu00fcr dich schon u201egutu201c ist auch noch erweitert und es kann noch besseres kommen.

Erwarte keine Antwort. Und schon gar nicht sofort! Bleibe neugierig, was passiert, was sich zeigen wird.

Sei du diejenige oder derjenige, der Fragen stellen kann, die zu mehr Wahrnehmung, mehr Ideen, bessere Zusammenarbeit und mehr Umsatz fu00fchren. Wu00fcrdest du dich dann selbst als jemanden bezeichnen, der Andere brillant beeinflussen kann? Was ist jetzt noch mu00f6glich?

(Hier ist ein Link zu u00dcbungen, die dich mit dem Wasser, mit anderen Elementen und allem um dich herum verbinden.)

Freiheit im Kopf – Leichtigkeit im Sein

Zugang zum Bewusstsein mit den ACCESS BARS®

Die ACCESS BARS bilden die Grundlage eines ganzen Systems von Access Consciousness®, um auf unterschiedlichen Ebenen Zugang zum Bewusstsein zu erlangen.

Ärger, Mutlosigkeit, Stress? Du kannst diese Energie auch anders nutzen!

Stell Dir vor, Du sitzt im Auto und wumm – es knallt. Einmal, zweimal – Totalschaden. Wirbelsäule defekt, Bandscheibenvorfall, Schmerzen ohne Ende. Das war der Punkt für mich in 1987, an dem sich mein Leben veränderte.

Du magst mich nicht?

Kraftvolle Tipps für alle, die öffentlich sprechen möchten

Was ist die bekannteste Herausforderung für Redner überall auf der Welt? Für viele ist das Lampenfieber etwas, was sie unter allen Umständen verlieren wollen. Einige haben Angst davor, komplett auf der Bühne zu vergessen, was sie sagen wollten und einen sogenannten Black Out zu haben.

Andere streben danach, dem Publikum zu gefallen. Sie wollen unbedingt gemocht werden und fürchten sich davor, abgelehnt zu werden.
Daher ziehen viele Menschen, die nur eines dieser beiden Phänomene erleben, die Schlussfolgerung: Öffentlich zu sprechen – oder auch nur vor einer Gruppe oder in einem Meeting – ist nichts für mich. Es ist so unkomfortabel, dass ich es einfach nicht tun kann.

Was sind die Hürden, die dich davon abhalten, mit Freude auf der Bühne eine Präsentation zu halten oder in einem Business-Meeting deine Ideen anzubringen?
Und was würde sich für dich in deinem Leben verändern, wenn dich nichts daran hindern könnte, der Welt deine Botschaft mitzuteilen?
Vergiss es, gemocht zu werden.

Wir wissen alle, dass dies leichter gesagt ist als getan, nicht gemocht zu werden. Der Applaus ist das Brot der Künstler – doch verwechseln wir oft, dass der Vortrag oder die Präsentation nichts mit der Person an sich zu tun hat, sondern mit der Art und Weise, wie diese in der Lage ist, mit dem Publikum in Kontakt zu sein.

Wünsche also nicht, dass du gemocht wirst. Lege lieber deinen Fokus darauf, dein Publikum so stark zu beeinflussen, dass die meisten deiner Zuhörer tatsächlich empfangen, was du zu geben hast und dich als inspirierend und energetisierend erinnern.
Sei dir bewusst, es spielt keine Rolle, was du tust, einige werden dich mögen andere werde dich nicht mögen. Menschen haben die Neigung, zu vergleichen. Speziell Frauen im Geschäftsleben werden mit anderen Frauen oder mit Männern verglichen. Vielleicht hörst du Kommentare wie: „sie erinnert mich an…“ „Sie ist angezogen wie…“ „sie ist nicht so gut wie … oder sie ist besser als…“

Ehrlich, nichts von dem hat irgendetwas mit dir zu tun. Es ist nur eine interessante Ansicht von anderen Menschen, die eine feste Vorstellung davon haben, wie jemand auftreten sollte – selbst wenn sie nicht den Mut haben, das gleiche zu tun.
Du bist nicht vergleichbar, denn du kannst etwas transportieren oder ausdrücken, das niemand sonst kann. Konzentriere dich darauf. Du bist anders als andere und das ist, was zählt.

Content is King – Inhalt ist König

Die Frage ist: welche Art von Inhalt ist König? Heutzutage sagt jeder, dass Storytelling der Schlüssel zum Erfolg ist. Und dann werden Geschichten darüber erzählt, wie großartig und wundervoll der Redner ist und wie sie oder er die Hindernisse überwunden hat. In gewisser Weise liebt das Publikum solche Geschichten, doch sehr häufig hat das Publikum am Ende der Rede nichts, das sie mitnehmen könnten, um ihr eigenes Leben zu verändern.

Der Inhalt, nach dem du sehen solltest, ist, wie deine Botschaft in die Realität deines Publikums passt. Was sind sie in der Lage zu hören? Was ist ihr Problem? Was wollen sie verändern und konnten es bisher nicht, weil sie keine Idee hatten oder kein Gespür dafür, dass es andere Möglichkeiten gibt? Was sind sie bereit zu empfangen?

Du könntest eine Geschichte über das Thema eines deiner Kunden erzählen, der ähnliche Probleme hatte, wie dein Publikum. Erkläre die Schwierigkeiten, wie er gelitten hat, dass er aufgeben wollte und welche Möglichkeiten sich ihm öffneten, als er bereit war, etwas völlig anderes zu probieren. Mache deinen Kunden zu dem Helden und nicht dich selbst. Sei so präzise wie nur möglich darin, wie dein Kunde oder Kollege oder dein Freund sich verändert hat und was er ganz genau tat, um die Komplexität seiner Situation zu meistern, so dass kein Zweifel darüber besteht, dass du ihn durch sein Tief begleitet hast – ohne das überhaupt zu erwähnen.

Der Unterschied in der Vorbereitung

Wer sind die Teilnehmer in deinem Meeting, oder in deinem Publikum? Woher kommen sie? Welchen Hintergrund haben sie? Was ist in ihrer Kultur so allgemeingültig verankert und akzeptiert, dass, wenn du das erwähnen würdest, jeder zustimmen würde? Du solltest mit etwas beginnen, das ein kulturelles Selbstverständnis ist, um ihr JA in ihren Köpfen direkt vom Beginn an zu erhalten.

Welche Position im Geschäftsleben haben sie? Was möchte das Publikum von dir? Es ist völlig gleichgültig, wer sie sind, sie wollen inspiriert werden. Sie wollen neue Ideen bekommen, wie sie besser werden können oder wie sie in ihren Jobs erfolgreicher werden. Finde heraus, welche Worte sie benutzen, damit du in ihrer Sprache sprichst. Bereite dich selbst so gut vor, dass sie das Gefühl haben, du sprichst mit ihnen auf ihrem Niveau wie in einer privaten Unterhaltung zu zweit. Wenn du das machst, wirst du nie wieder gestresst sein oder dir Gedanken darüber machen, dich an bestimmte Dinge zu erinnern zu müssen, die du transportieren möchtest. Es ist eine Art und Weise, alles abzurufen, was im Augenblick für sie notwendig ist, zu hören, in diesem besonderen Moment.

Der Unterschied in den Fragen

Wisse, was du möchtest, was sie nach dem Meeting, der Präsentation oder dem Event tun sollen. Und stelle ihnen eine Menge Fragen während deines Vortrage, wie:

  • Was wirst du anders machen, wenn sie nach diesem Vortrag zurück in ihrem Büro sind?
  • Welches eine Ding könnten sie verändern, wenn sie nach Hause kommen, das, wenn sie es ändern würden, ihr Leben viel leichter machen könnte?
  • Wenn sie diesen Vortrag verlassen, welche Frage würden sie mir gerne stellen, die sie mir auf ein Stück Papier mit ihrer E-Mail Adresse hinterlassen, damit ich sie später in Ruhe beantworten kann?
    Außerdem integriere auch solche Fragen:
  • Wie würde ihr Leben in fünf Jahren von jetzt an gerechnet sein, wenn sie etwas verändern könnten und auch verändern würden?
  • Was würde uns unser Geschäft sagen, wenn wir unser Geschäft fragen würden, was es gerade jetzt benötigt?
  • Wie würden wir Erfolg in zehn Jahren definieren?

Diese Fragen halten dein Publikum in beständigem inneren Suchen nach neuen Möglichkeiten. Es macht sie lebendig, mehr mit sich selbst verbunden und pro-aktiv. Am Ende der Veranstaltung oder nach deiner Rede werden viele von ihnen sagen, dass du die brillanteste Person bist, die sie jemals getroffen haben. Oder, dass du eine einzige Frage gestellt hast, die alles für sie verändert hat, die ein Türöffner für eine neue Realität wurde.
Weißt du eigentlich, dass du dafür keine Power-Point Präsentation brauchst?

Energie ist der Schlüssel

Alles ist Energie. Energie, Raum und Bewusstsein. Deine Energie ist der Schlüssel zum Erfolg. Warum? Jedes Wort, das du sagst, hat unter sich Energie. Und nicht nur das gesprochene Wort beeinflusst das Publikum. Es ist mehr der Ton und die Körpersprache, die zählen. Menschen erinnern nur 7% des Inhaltes. Ungefähr 38% wird durch den Ton deiner Stimme beeinflusst und mehr als 55% macht die Körpersprache aus.

Speziell wenn Frauen nervös sind, wenn sie Lampenfieber haben, haben sie eine sehr hohe Stimme, oder sie sprechen mit einer zu leisen Stimme. Beides könnte als ein Signal verstanden werden, dass sie sich unsicher fühlen oder nicht wirklich zu dem stehen, was sie sprechen.

Was wäre, wenn Lampenfieber lediglich ein Signal für dich sein könnte, dass die begeistert bist, diese Möglichkeit zu haben. Was wäre, wenn Lampenfieber eine völlig normale Reaktion deines Körpers ist, um dir zu zeigen: Ich bin vorbereitet, ich bin präsent, lass uns den Saal rocken!
Wenn du deine Ansicht über Lampenfieber ändern könntest, was würde das für dich bedeuten?
Stell dir doch mal folgende Fragen:

  • Welche Energie, welcher Raum und welches Bewusstsein kann ich sein, um in völliger Leichtigkeit und mit Spaß einen Vortrag zu halten?
  • Wenn ich mich nicht bewerten würde, mich nicht kontrollieren würde und nicht versuchen würde, andere nachzuahmen, was für ein/e brillanter Redner/Rednerin könnte ich sein?
  • Was kann ich anderes sein oder tun, um mir selbst zu erlauben, in diese Brillanz einzutauchen, die ich wirklich bin?

Raum und Bewusstsein

Warum ist Raum und Bewusstsein in Ergänzung zu Energie so essentiell? Der Raum in dir selbst erlaubt dir, dich mit anderen auf einem anderen Niveau zu verbinden. Du kannst Atemübungen machen, um den Raum in dir zu erleben. Du kannst Yoga oder Meditation üben, um diesen Raum zu erfahren. Wenn du Raum bist, dann hast du keinerlei Widerstand gegenüber dem, was andere Menschen fragen oder über dich sprechen. Du lässt es einfach durch dich hindurch ohne jegliche Anhaftung.

Was könnte noch helfen? Egal was andere sagen, du könntest denken: „interessante Ansicht, dass sie diese Ansicht haben“. Damit befreist du dich selbst von deiner eigenen Bewertung über sie und gleichzeitig von der Bewertung ihrerseits über dich. Das allein könnte schon ein Schlüssel sein, um ruhiger zu werden. Wenn du diesen Satz den ganzen Tag über praktizierst: „interessante Ansicht“ – und zwar in deinem normalen Alltag, dann wirst du mehr Freiheit in allem erleben. Das ist der Raum aller Möglichkeiten.

In diesem Raum gewinnst du mehr Wahrnehmung über alles, was um dich herum geschieht. Du wirst fähig, viel flexibler und leichter in jedem Moment zu agieren oder zu reagieren. Du kannst auf der Bühne gemeinsam mit deinem Publikum lachen. Du könntest ganz spontan jemanden bitten, auf die Bühne zu kommen, um eine kurze Unterhaltung mit dir zu haben.
Diese innere Freiheit gibt dir den Zugang zum Bewusstsein. Bewusstsein integriert alles und bewertet nichts. Alles, was du tust, alles, was du erlebst, ist ein Weg zu mehr Wahrnehmung. Es gibt kein richtig und falsch. Es gibt immer nur Wahrnehmung und die Wahl, im nächsten Moment etwas anderes zu sein oder zu tun.

Du magst mich nicht? Interessante Ansicht.

Hast Du Fragen? Ruf uns an: Tel. +49 7266 91539-0

Weitere Informationen findest Du auch unter www.nimsky.de

Deine Stimme – Dein Erfolg

Hier kommt etwas zur obigen u00dcberschrift…..